Technik von gestern: Notebook Fujitsu Siemens CY26

Gelegentlich möchte ich über Technik-Highlights von gestern schreiben.

Heute habe ich mich ein wenig mit dem Notebook Fujitsu Siemens CY26 befasst. Dies deshalb, weil dies mein erstes Notebook überhaupt war :-).

Das bereits 15 Jahre alte Ding ist sogar noch voll funktionsfähig 🙂 :-).

Der Kaufpreis lag damals bei 1.499,00 EUR. In der Grundausstattung war eine 40GB HDD  und ein DVD-Laufwerk verbaut, welches DVDs aber nur lesen aber nicht beschreiben konnte.  CDs dagegen konnten mittels des windowseigenen Brenners (oder mittels Software eines Drittanbieters ) beschrieben werden. Allerdings gab es in dieser Fujitsu-Serie wohl auch Abweichungen. So gab es Versionen mit einer kleineren HDD oder einem einfachen CD-Brenner, der vor dem Lesen von DVDs seine Waffen strecken musste…

Als Prozessor wurde die mobile Version des AMD Athlon 2500+ verbaut. Auf dem Foto ist die Taktung mit 648 MHz angegeben. Natürlich ist zu beachten, dass dieser Prozessortyp tatsächlich höher taktet, wenn er denn gefordert wird – das haben die mobilen Prozessoren wegen ihrer Energieeinsparfunktion so an sich.

Ursprünglich waren 256 mb Arbeitsspeicher verbaut. Natürlich lächerlich wenig, wenn ich bemerke, dass mein Acer-Model aus dem Jahre 2013 schon damals 32GB RAM aufweisen konnte.

Das absolute Highlight war aber das eingebaute Diskettenlaufwerk! Es war mein erstes und mein letztes Notebook welches ein solches Feature aufwies. Mit den sagenhaften 1,44 mb Speicherkapazität konnte man sicherlich eine Hand voll Dokumente speichern, aber ein mp3-Song war schon zu viel verlangt…

Heute bewahre ich meine Dokumente auf verschiedenen Festplatten mit Speicherkapazitäten von 5 Terrabyte auf. Unglaublich, wie weit die Technik in den letzten 15 Jahren fortgeschritten ist.

Die 40 GB HDD wurde später durch eine mit 60GB ersetzt, der Arbeitsspeicher auf 1GB RAM aufgerüstet. Mehr ging nicht, dass hätte das Mainboard nicht mitgemacht. Windows XP Home, welches standardmäßig mit dem Notebook ausgeliefert wurde, „verträgt“eigentlich  ca 2,6 GB RAM.

Da die interne Grafiklösung alleine schon 128 mb benötigt, kann man sich ja vorstellen, wie sehr das Arbeiten mit dem Gerät Freude gemacht hat, besonders mit den 256 mb Arbeitsspeicher im Auslieferungszustand.

Ich habe in den Jahren 2003 und 2004 viele meiner Familienfotos die meine Eltern noch geschossen hatten und, wie damals nicht unüblich, in Schuhkartons aufbewahrt hatten, mittels externen Scanners eingescannt und auf CD gebrannt. Häufig genug ist mein Notebook dabei abgeschmiert. Erst als ich zunächst auf 512 mb aufstockte, war ein vernünftiges Arbeiten  möglich.

Spätestens mit dem Erscheinen von Windows XP SP 2 im Jahre 2004 und SP3 im Jahre 2008 war man unterhalb von 512 mb auf verlorenem Posten.

Was habt Ihr für alte Technikschätzchen? Wenn Ihr Lust auf einen Gastbeitrag habt, so schreibt mir über das Kontaktformular doch einfach eine E-Mail.

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