Chromecast oder Fire-TV?

Die Antwort ist einfach: Wenn, dann Chromecast UND Fire TV!

Man kann beides nicht miteinander vergleichen. Der Vergleich würde hinken wie der Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.

Ich möchte hier nicht im Einzelnen auf die Ausstattungsmerkmale, die gibt es im Internet massenhaft.

Ich selbst habe keinen Chromecast-Stick sondern, eine „built-in-Device“ in meinem Sony-TV.

Die Bedienung ist denkbar einfach:

 1.) Die Google Home-App auf das Smartphone runterladen (sofern noch nicht vorhanden).

 2.) Über die Suchfunktion mit dem Chromecast-Stick (oder dem Fernseher mit eingebautem Chromecast verbinden.

 3.) Sofern noch nicht vorhanden, Apps wie Youtube oder SAT1 bzw. Kabel 1 runterladen und installieren.

 4.) Fertig.

Chromecast und Smartphone müssen im selben W-LAN sein, dann steht dem TV-Vergnügen nichts im Wege.

Einzig und alleine die App-Auswahl scheint mir etwas überschaubar, gleichwohl reicht  es für den „Normalverbraucher“, denn auch Streamingdienste wie Netflix und Maxdome findet man in dem App-Angebot.

Fazit: Für das schnelle Streamen dieser grundlegenden Programme hat der Chromecast einen kleinen Vorteil gegenüber dem Fire-TV, da in der Regel das Smartphone immer griffbereit an der Seite liegt :-).

Fire-TV von Amazon hat aber entscheidende Vorteile für Streaming-Junkies:

 1.) Der Fire-TV Stick bzw. Box muss nicht im selben W-LAN arbeiten wie das Smartphone.

 2.) FTV hat (gefühlt) eine deutlich höhere Auswahl an Apps.

 3.) FTV hat ein eigenes Betriebssystem, nämlich ein Fire-OS was auf Android aufbaut.

 4.) Sog. „Sideloading“ ist möglich, also das Überspielen von Smartphone-Apps auf den Fire-TV Stick bzw. Box.

 5.) Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und leicht zu bedienen wenn man sich fünf Minuten mal damit befasst hat.

Leider ist die Kapazität bei allen Fire-TV Devices und Generationen sehr stark eingeschränkt: Lediglich 8GB ppassen auf den internen Speicher wobei ein großer Teil durch das Betriebssystem in Anspruch genommen wird.

Die erste und die zweite Generation der Box hatte überdies einen USB-Anschluss (in der 3. Generation leider nur noch Mini-USB), sowie LAN-Anschluss (fehlt in der dritten Generation). Die zweite Generation der Box hat sogar einen Mini-SD-Slot.

Warum Amazon davon abging, kann man nur vermuten. Die führt aber dazu, dass z.B. bei Ebay eine gebrauchte Box der zweiten Generation (die ja schon 4K-tauglich ist)  gehandelt wird als das aktuelle Modell.

Auch hier finden wir Apps wie Netflix, Watchbox, Netzkino und „Prime-Video“ aus dem eigenen Hause. Die Bild-Qualität kann überzeugen, auch wenn der eine oder andere das vielleicht anders sieht.

Auch das „Youtube“ Problem hat Amazon gut gelöst, in dem es auf die verfügbaren Internet-Browser „Silk“ und „Mozilla Firefox“ verweist. Letzteren benutze ich. Dieser hat bereits ein Youtube-Lesezeichen gespeichert und somit ist die Enttäuschung über die Auseinandersetzung zwischen Google und Amazon wieder gewichen.

Fazit:

Für das schnelle Streamen von Youtube, Netflix und Co. hat Chromecast einen Hauch die Nase vor. Wer mehr Umfang und eine eigene Benutzeroberfläche bevorzugt, der sollte zum Fire-TV Stick oder der Box greifen.

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s